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Bargeldlose Zahlungsmittel sind weiter auf dem Vormarsch!

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Bezahlen mit Karte wird immer beliebter

Sogenannte Debitkarten gehören in Deutschland und Europa zu den am häufigsten genutzten bargeldlosen Zahlungsmitteln. Als einer der Ursprünge dieses Systems gilt die eurocheque-Karte von 1968. Der per Debitkarte bezahlte Betrag wird kurze Zeit später auf dem Girokonto des Käufers belastet, die Sicherheit wird durch die Abfrage einer PIN beim Bezahlen oder Abheben von Bargeld gewährleistet. Alternativ wird bei einer Transaktion in einem Ladengeschäft statt der PIN-Eingabe eine Unterschrift vom Vorlegenden verlangt.

Kreditkarten sind ebenfalls weit verbreitet – bereits 2004 waren mehr als 2 Milliarden Karten im Umlauf. Die beiden größten Ausgabeunternehmen sind Visa und Mastercard mit jeweils über 25 Millionen Akzeptanzstellen weltweit. Kreditkarten eignen sich besonders für Auslandsreisen, auf denen man nur begrenzte Mengen an Bargeld mit sich führen möchte. Auch für das Einkaufen im Internet sind sie ein beliebtes Zahlungsmittel geworden. Der Nachteil: Findet der Kauf über eine ungesicherte Verbindung statt, so kann die Kreditkartennummer von unbefugten Dritten abgefangen und genutzt werden.

Das System giropay ist ein Beispiel für ausschließlich im Internet nutzbare Zahlungsverfahren. Es wurde 2006 vorgestellt und ermöglicht Online-Käufe, die direkt vom Girokonto des Kunden bezahlt werden – dazu wird er während des Bezahlvorgangs auf die Website seiner Bank weitergeleitet. Ebenfalls nur im Internet nutzbar ist Paypal: Das Tochterunternehmen der Internet-Auktionsplattform eBay verwaltet nach Konzernangaben mehr als 200 Millionen Nutzerkonten auf der ganzen Welt.

Bei der Abwicklung über Paypal werden dem Verkäufer die Zahlungsdaten des Käufers – beispielsweise die Kreditkartennummer oder die Kontoverbindung – nicht zugänglich gemacht, was von vielen Kunden als erheblicher Vorteil betrachtet wird. Allerdings behält sich das Unternehmen das Recht vor, Mitgliedskonten bei verdächtigen Aktivitäten zu sperren – eine Entsperrung kann häufig mehrere Monate dauern.

© jwohlfeil – Fotolia.com

Veröffentlicht am 17. Juni 2012

Kategorien: Informatives
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